Aus dem Nesletter von André Hahn Juli 2021

Zu Hause in der Sächsischen Schweiz
Seit acht Jahren lebt die aus Georgien stammenden Familie Imerlishvili in Pirna. Um 1 Uhr morgens wurde die Familie mit sieben Kindern am 10. Juni von einem großen Polizeiaufgebot aus dem Schlaf gerissen. Eine Stunde hatte sie Zeit, sich anzuziehen und die notwendigsten Sachen in eine einzige Tasche zu packen, um dann zum Flughafen gebracht und (während die sächsische
Härtefallkommission noch beriet) in die georgische Hauptstadt abgeschoben zu werden. „Diese Abschiebung der neunköpfigen georgischen Familie nach Tiflis macht mich fassungslos. Ich habe überhaupt kein Verständnis für diese inhumane Maßnahme der beteiligten Ausländerbehörden“, so André Hahn.
„Sie haben die beachtlichen Integrationsleistungen der Familie, die längst in Pirna verwurzelt ist, überhaupt nicht berücksichtigt und eine Traumatisierung der Kinder billigend in Kauf genommen. Landratsamt, der sächsische Innenminister und das Bundesinnenministerium müssen jetzt unverzüglich konkrete Schritte unternehmen und jegliche Maßnahmen unterstützen, um die Rückkehr der Familie zu ermöglichen, anstatt in einem unwürdigen ZuständigkeitsPingpong die Verantwortung von sich zu weisen.“ Beeindruckend, wie viele Bürgerinnen und Bürger mittels Petitionen, auf Solidaritätskundgebungen in Pirna sowie in anderer Form sich dafür einsetzen, dass Familie Imerlishvili ihr zu Hause in der Sächsischen Schweiz wiederbekommen kann.

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