Im eigenen Land tritt man Menschenrechte mit Füßen …

Mein Name ist Ilona G., bin 66 Jahre, wohne in Waldenburg, und ich habe vor gut zwei Wochen in der Freien Presse einen ganz kleinen Artikel über die Abschiebung der Familie gelesen. Dieser Artikel machte mich sehr wütend wie man in unseren Land mit Menschen umgeht und ich finde es sehr gut das es Menschen wie sie gibt die sich für solche Familien stark macht. Durch diesen Artikel fing ich an zu recherchieren (obwohl ich Computer hasse) und war entsetzt wie viele Fälle es gibt und vor allem über die Methoden mit denen man die Menschen rausschmeißt und ob es nicht schon schlimm genug ist, werden sie auch noch Zwangsenteignet. Deutschland stellt sich doch nach außen immer als so „human“ da, wir spenden sofort große Summen an fremde Länder bei Katastrophen, aber ob diese Spenden auch dort eingesetzt werden wofür sie gedacht waren, das interessiert uns schon nicht mehr, Hauptsache wir haben ein „gutes Gewissen“. Im eigenen Land tritt man Menschenrechte mit Füßen und geht so menschenverachtend mit Menschen um die eigentlich hier Schutz suchen mit der Hoffnung das wir ihnen helfen. Wir müssen uns auch nicht wundern wenn wir von anderen Ländern noch 76 Jahre nach dem zweiten Weltkrieg als Nazis beschimpft werden, bei so einer inhumanen Vorgehensweise wie wir sie an den Tag legen.

Man jammert auf hohen Niveau weil die Anzahl der älteren Bevölkerung zu sehr steigt, zu wenig Kinder geboren werden und uns vor allem die Arbeitskräfte fehlen und besonders in der Pflege. Haben wir aber Familien die hier gut integriert sind und in der Pflege arbeiten, dann werfen wir sie kurzer Hand aus dem Land, machen aber in anderen Ländern Werbung um Pflegekräfte nach Deutschland zu bekommen, wer soll das noch verstehen. Die Behörden die solche Familien abschieben sollten sich einmal vor Augen halten das diese Menschen arbeiten, brav ihre Steuern bezahlen und somit den Beamten ihre Gehälter und Pensionen ermöglichen, so wie den Politikern ihre ständige Diätenerhöhung.

Was die Abschiebung der Familie Imerlishvili betrifft so hat man gegen alle Gesetze verstoßen die wir haben. Wozu gibt es Gesetze wenn man nicht im Traum daran denkt sie auch einzuhalten. Es muß auch ein Gesetz geben was den Behörden verbietet sich so lange mit einer Entscheidung Zeit zu lassen. So eine Entscheidung muß innerhalb von 6-12 Monaten getroffen werden, damit werden wohl die Ämter nicht gerade überfordert sein, denn sich so viele Jahre Zeit zu lassen ist der blanke Psychoterror. Da zeigt sich wieder einmal ganz deutlich wie machtlos man in diesen Moment den Behörden gegenüber ist und es zeigt sich wieder einmal ganz deutlich das Recht haben und Recht bekommen zwei ganz unterschiedliche Paar Schuhe sind. Da aber jedes Gesetz seine Lücken hat, habe ich schon darüber nach gedacht die Familie zu adoptieren um sie zurück zu holen, ich weiß aber nur nicht wie ich es anstellen kann ohne noch mehr Schaden der Familie zu zufügen.

Ich möchte gerne aktiv mithelfen damit diese Familie so schnell wie möglich zurück kommen kann und ihr hier erarbeitetes Eigentum wieder bekommt. Ich würde auch sofort die Rückführungskosten übernehmen. Sie können mir bestimmt sagen wie ich sie am besten dabei unterstützen kann, denn viel Zeit bleibt auch nicht da in 6 Wochen die Schule beginnt und bis dahin sollte die Familie Imerlisvili wieder hier sein.

Mit freundlichen Gruß

Ilona G.

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