Workshop zur Asylinitiativenkonferenz: Bring Back Our Neighbours – Was Nachbar:innen tun können

Rückblick auf ein noch nicht beendetes Abschiebejahr

Im Rahmen der Asylinitiativenkonferenz analysierten wir in einem Workshop, was bei uns wie und warum funktioniert hat und wie andere daraus lernen könnten.

Es war eine rege und spannende Diskussion! Wir wollen mit diesen Erkenntnissen weiter an dem Ende der sächsischen Abschiebepolitik arbeiten!


2021 hat in Sachsen auch bedeutet: Im ganzen Land wurde heftig und emotional über Abschiebungen diskutiert. Nach Abschiebungen einer Familie aus Pirna nach Georgien im Mai, Juni und Juli entfaltete sich die Debatte mit enormer Wucht und in zahlreichen sächsischen Städten gingen Nachbar*innen, Freund*innen und Unterstützer*innen solidarisch auf die Straße und wendeten sich gegen die Abschiebung ihrer Nachbar*innen. Dabei blieb auch 2021 die Abschiebepraxis unverändert. Die Trennung von Familien, physische und psychische Verletzungen von Menschen bei der Abschiebung, das Vorantreiben von Abschiebung durch Behörden trotz Anträge auf Aufenthaltserlaubnisse wurden fallbezogen dokumentiert und kritisiert. Was war bei der Abschiebung der Familie aus Pirna anders? Warum erreichte die Kampagne #BringBackOurNeighborus eine breite Aufmerksamkeit? Und was können Nachbar*innen tun, um den Schutz vor Abschiebung zu erhöhen? Was bedeutet Kampagnenarbeit für Betroffene und Unterstützer*innen? Wie kann diese gleichberechtigt gestaltet werden? Über diese Fragen sprechen wir mit Betroffenen, Aktivist*innen, Nachbar*innen, Journalist*innen und mit Politiker*innen.

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